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372 Seiten • Taschenbuch (Paperback)
ISBN 978-3-946467-24-3 • EUR 14,90

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Said Musa Samimy

AFGHANISTAN

Chronik eines gescheiterten Staates

Afghanistan befindet sich seit über vier Jahrzehnten in einer gesellschaftspolitischen Krise, die 1973 mit dem Staatsstreich gegen die Monarchie beginnt. Dieser beendet zwar die bis dahin herrschenden internen Machtkämpfe, in der Folge kommt es aber zur Invasion durch die Sowjetunion. Die von dort gestützte kommunistische Regierung wird schließlich nach langen Kämpfen von den Mudschahedin besiegt. Deren Unfähigkeit, das Land in geordnete Verhältnisse zu führen, sowie die Einmischung Pakistans wiederum lassen die Taliban-Milizen Einfluss nehmen, die als despotische Macht eine Politik der „verbrannten Erde“ praktizieren.
Die Taliban bauen in der Folge in Zusammenarbeit mit Al-Qaida ein international agierendes Terrornetzwerk auf. Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus, der Afghanistan einen Neuanfang bescheren soll, beginnt 2001 mit den Anschlägen auf das World Trade Center ...
Als Leiter der Afghanistan-Redaktion bei der „Deutschen Welle“ hatte der Autor tiefen Einblick in die Geschehnisse und dokumentiert und analysiert nun in zahlreichen chronologisch geordneten Hintergrundberichten und exemplarischen Skizzierungen konkreter Ereignisse die Ursachen dieser mehrdimensionalen Krise von damals bis heute. Die zwei Gruppen, die aktuell die Geschicke des Landes in die Hand genommen haben, blockieren sich gegenseitig, ohne ein adäquates Konzept für den Wiederaufbau des Landes und für die Überwindung der aktuellen Krise zu haben, so Dr. Samimy.


Über den Autor

Dr. Said Musa Samimy wurde 1945 in Afghanistan geboren und kam nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kabul 1968 nach Deutschland. Nach seiner Promotion im Jahr 1977 kehrte er nach Afghanistan zurück und übernahm einen Lehrauftrag an der Wirtschaftsfakultät Kabul. Politische Repressalien zwangen ihn nach zwei Jahren jedoch dazu, das Land wieder zu verlassen. Von 1980 bis 2010 ist der Autor Redakteur bzw. Chef der Afghanistan-Redaktion des Asien-Programms der Deutschen Welle. Er ist Mitarbeiter bei zahlreichen deutsch- und englischsprachigen Zeitschriften und Begründer und erster Direktor des „Instituts für Afghanistanforschung“.